Bundesprogramm „Perspektive Berufsabschluss“

Aufbau eines Regionalen Übergangsmanagements in Göttingen

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert aus Bundesmitteln und aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) im Rahmen der ESF Förderperiode 2007 – 2013 das Programm „Perspektive Berufsabschluss“.

Die Beschäftigungsförderung Göttingen KAöR wurde ausgewählt, um die Förderinitiative „Regionales Übergangsmanagement“ in der Kommune in den Jahren 2008 bis 2012 umzusetzen.

Gemeinsam mit den Kooperationspartnern Volkshochschule Göttingen e.V. und Zoom e.V. soll das Projekt Übergänge zwischen Schule und Beruf in den Blick nehmen.

In der Region Göttingen existieren bereits zahlreiche schulische und außerschulische Angebote, die sich dem Themenkomplex Übergang Schule und Beruf widmen. Trotzdem gelingt es bislang noch nicht, den Übergang aller Schülerinnen und Schüler in die Berufswelt erfolgreich zu gestalten. Das Regionale Übergangsmanagement unterstützt alle regionalen AkteurInnen die vorhandenen Strukturen zu verbessern, präventive Förderungsmöglichkeiten zu initiieren und die Übergänge besonders benachteiligter Jugendlicher zu optimieren.

Unsere Aufgaben sind:

  • vorhandene regionale Ansätze des Übergangssystems Schule – Beruf sichtbar und transparent zu machen
  • Deckungslücken gemeinsam mit vorhandenen AkteurInnen benennen
  • die Einbeziehung der Wirtschaft in den schulischen Berufswahlprozess intensivieren,
  • Fördermaßnahmen und –instrumente abstimmen
  • mit allen Beteiligten Optimierungsstrategien entwickeln

Hierfür soll - eine Befragung über Angebote und Effektivität im Bereich des Übergangsystems Schule – Beruf durchgeführt, - Angebote und Aktionen in Form einer Schnittstellenlandkarte dokumentiert, - Verfahren zur Abstimmung von AkteurInnen, Aktivitäten, Angeboten entwickelt, - eine Informations- und Kommunikationsplattform aufgebaut und - eine Servicestelle eingerichtet werden.


Die Servicestelle will zukünftig Informationen zu Aktivitäten und Angeboten rund um die Themen Berufsorientierung, Berufswahl und Ausbildung zur Verfügung stellen. Sie ist Ansprechpartnerin für Schulen, Eltern, Jugendliche, ArbeitgeberInnen, Kammern, Verbände und MultiplikatorInnen. Die Servicestelle ist bei der Akquise von erforderlichen Mitteln behilflich. Darüber hinaus wird in Kooperation mit einer Modellschule erprobt, wie in allgemein bildenden Schulen der Berufswahlprozess verbessert werden kann. Hierfür sollen an der noch auszuwählenden Schule: - Stärken und Schwächen bisheriger Berufsvorbereitung analysiert, - Strategien zur Verbesserung entwickelt und - Übergänge optimiert werden. Ziel ist es, die Berufsorientierung früher anzusetzen, umfangreiche Faktoren in den Berufswahlprozess einzubeziehen, Kooperationen mit Betrieben zu fördern und die Vermittlungsquoten von benachteiligten Jugendlichen in Ausbildung zu erhöhen. Die Erfahrungen an der Modellschule werden für alle anderen Schulen aufbereitet und zur Verfügung gestellt. Schnittstellenmanagement

Unser Augenmerk richtet sich nicht nur auf einzelne Abschnitte des Überganges von Schule in den Beruf. Wir befassen uns mit den Schnittstellenproblemen und freuen uns auf die Zusammenarbeit mit allen AkteurInnen, um Jugendliche über kritische Schwellen zu begleiten und einen guten Start ins Berufsleben zu ermöglichen.

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REGIONALES ÜBERGANGSMANAGEMENT GÖTTINGEN
Beschäftigungsförderung
Bahnhofsallee 5
37081 Göttingen
Tel: 0551 38 44 58 61
Fax:0551 38445862
Mail:info(at)uebergangsmanagement-goettingen.de
 



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